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Aprilscherze Archiv

NaCl im Kochsalz gefunden!

Mehrere deutsche Institute wiesen etwa zur gleichen Zeit hohe Konzentrationen von NaCl im Kochsalz nach.

Sie schlugen jetzt Alarm, nachdem festzustehen scheint, dass so gut wie alle europäischen Salzwerke betroffen sind. Ob auch das aus Meerwasser gewonnene Kochsalz diese Chemikalie enthält, wird zur Stunde geprüft. Das Bundesgesundheitsamt hält es für wahrscheinlich, will den Ermittlungen aber nicht vorgreifen.

NaCl bedeutet "Natriumchlorid", es ist also eine Natrium-Chlor-Verbindung.
Natrium ist ein hochaggressives Element. Es darf nicht einmal in normaler Raumluft gelagert werden. Direkter Hautkontakt ist unbedingt zu vermeiden und kann zu schweren Verätzungen führen.

Und was Chlor ist, weiß heute jedes Kind. Man gibt es dem Wasser in Badeanstalten zu, verwendet es zur Herstellung von Reinigungsmitteln und setzt es in Form von Chloroform zur Betäubung ein, um nur einige Beispiele zu nennen.

SpeisesalzUnd so etwas im Kochsalz? Da fasst man sich doch an den Kopf und versteht die Welt nicht mehr. Wie kam das NaCl ins Kochsalz? Warum wurde es erst jetzt darin entdeckt? Wer sind die Verantwortlichen?

Das sind die Fragen, deren schnelle Beantwortung die Öffentlichkeit jetzt mit Nachdruck fordert.

Der Bundesgesundheitsminister: "Wir werden die Sache rückhaltlos aufklären."

Der Oppositionsführer: "Es gibt für uns keinen Zweifel, dass die Bundesregierung auch hier wieder versagt hat."

Dr. Salinowsky vom Verband Deutsches Salz: "Natriumchlorid war auch früher schon im Kochsalz."
"Also schon wieder Verschleierungstaktik!", argwöhnen die Grünen. Sie vermuten atomare Aufspaltung des Salzes durch bis in große Tiefen reichende Strahlung aus den Kernkraftwerken.

Die Welt hält den Atem an ...

Fingerspitze von Pflanze abgebissen

Weserkurier Bremen, 01.04.2010 ©

VenusfliegenfalleZu einem bedauerlichen Zwischenfall kam es in einem Gartenmarkt in Delmenhorst. Einem Mitarbeiter der Firma wurde beim Umtopfen einer frischen Lieferung von „Venusfliegenfallen“ von einer der Pflanzen die Fingerspitze abgebissen.

 

Venusfliegenfallen sind Pflanzen aus der Familie der Sonnentaugewächse, welche in natürlicher Form lediglich in einem eng begrenzten Gebiet in North und South Carolina in den Vereinigten Staaten anzutreffen sind. Die Besonderheit dieser Pflanzen liegt darin, dass sie über Fangblätter verfügt, mit deren Hilfe sie Insekten anlockt und fängt. Es handelt sich somit um eine so genannte „Fleisch fressende“ Pflanze, die sich in den Ziergärten auch der deutschen Bevölkerung steigender Beliebtheit erfreut.

 

Der Weserkurier sprach mit dem Eigentümer der Fa. Grüner Markt Adelheide, Herrn Waldemar Hasenbrinck.

 

Weserkurier: Einem Ihrer Mitarbeiter wurde die Spitze seines Mittelfingers abgebissen. Es hieß, dass eine Pflanze der Auslöser dieses Zwischenfalls war. Wie beurteilen Sie persönlich die Gefährlichkeit einer solchen Pflanze und sollte eine solche Pflanze überhaupt frei gehandelt werden?

 

Hasenbrinck: Zunächst einmal ist es bedauerlich, was unserem Mitarbeiter passiert ist, obwohl wir noch nicht klären konnten, wie es überhaupt zu diesem Unfall kommen konnte. Bei der Pflanze handelt es sich um eine Dionaea muscipula – das ist die offizielle lateinische Bezeichnung für die Venusfliegenfalle. Sie ist beliebt bei den Kunden, weil sie sich quasi davon ernährt, dass sie Insekten, also Fliegen und Mücken anlockt, fängt und verdaut. Das Zusammenklappen der Fangblätter ist dabei eigentlich ein absolut harmloser Vorgang, der für den Menschen vollkommen ungefährlich ist.

 

Weserkurier: Trotzdem ist aber ein Mensch verletzt worden.

 

Hasenbrinck: Ja, leider. Unser Mitarbeiter berührte beim Umtopfen der Pflanze die Rezeptoren der Fangblätter mit dem Finger, worauf hin diese so heftig zusammenklappten, dass die Fingerspitze regelrecht abgetrennt wurde. Einen solchen Vorfall hat es bisher noch nie gegeben und wir sind noch immer erschüttert und ratlos.

 

Weserkurier: Würden Sie nach diesem Vorfall den Kunden vom Kauf solcher „Venusfliegenfallen“ abraten?

 

Hasenbrinck: Im Grunde nicht. Ich halte die Pflanzen auch jetzt noch für harmlos. Eine Überprüfung der gesamten Lieferung ergab in keinem anderen Fall Reaktionen wie diese.

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Baumkrokodile greifen Menschen an

Verbreitung der Krokodilgattungen(Darwin-Press) Krokodile haben sich in diversen ökologischen Nischen dieser Welt eingenistet, wo sie selbst in unserer globalisierenden Welt noch eine Überlebensmöglichkeit haben. Im Grunde sind die zu den Krokodilen zählenden Gattungen über den gesamten Globus verteilt anzutreffen (vgl. Abb.1). Ob man es nun mit südamerikanischen Kaimanen, nordamerikanischen Alligatoren oder den in Afrika, Ozeanien oder Australien ansässigen Krokodilen zu tun hat, immer ging man davon aus, dass man es mit einer bedrohten Spezies zu tun hat, die es zu schützen gilt.

BaumkrokodilUmso erschreckender ist die Meldung des australischen Nachrichtendienstes Darwin-Press, wonach es im Norden des Kontinents zu einer regelrechten Plage durch eine weniger bekannte Unterart des australischen Krokodils gekommen ist. Das bisher in der breiten Öffentlichkeit nur Wenigen bekannte Baumkrokodil (crocodylidae arboris) (vgl. Abb.2), eine Unterart des gemeinen australischen Krokodils galt gemeinhin als ausgestorben. Wie es jetzt aussieht, hat jedoch eine bislang kleine Population dieser nur etwas mehr als 1,40 m langen Tiere in den dichten Wäldern Nordaustraliens überlebt und konnte sich, wie Fachleute meinen, auf Grund des starken Rückgangs natürlicher Feinde, wieder stark vermehren.

Baumkrokodil KletterklaueGefährlich ist das Baumkrokodil besonders wegen seiner ungewöhnlichen Methode der Beutejagd. Während fast alle sonst bekannten Spezies ausschließlich im Wasser leben, fühlt sich das Baumkrokodil auch an Land ausnehmend wohl. Da es vorwiegend in waldreichen Regionen beheimatet ist, hat es sich in hervorragender Weise an das Überleben in Wäldern angepasst, wobei ihm seine, bei den Crocodylidae einzigartige Kletterklaue (vgl. Abb.3) gute Dienste erweist.
Die Echsen erklimmen die Baumkronen geeigneter Bäume, indem sie ihre Klauen in die weiche Rinde schlagen und sich ganz allmählich hochziehen. Oben angekommen hängen sie sich kopfüber an starke Äste, wobei sie sich ihres starken Schwanzes bedienen, der das Tier mühelos halten kann. Oft stundenlang verharren die Baumkrokodile völlig bewegungslos und warten auf Beute, die am Boden ihren Standplatz kreuzt. Dabei ist ein Baumkrokodil nicht wählerisch, lässt sich blitzschnell fallen und schnappt mit seinen Zähnen zu. Das Verhalten der Tiere war schon früher bekannt, doch wird auf Grund der jüngsten Zwischenfälle ausdrücklich noch einmal darauf hingewiesen, dass Individualreisen insbesondere im Norden Australiens zu einem nicht kalkulierbaren Risiko geworden sind. Berichte über entsetzliche Wunden durch Baumkrokodilangriffe sprechen eine deutliche Sprache.

Wer in den kommenden Monaten in den Norden Australiens - insbesondere seiner Wälder - reisen will, wird dringend aufgefordert, sich mit dem Informationsbüro des Department for Nature (DFN) in Darwin in Verbindung zu setzen. Dort erhält man auch Informationen über geführte Touren durch die gefährdeten Gebiete.

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