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Erste Schritte mit der Fujifilm X-T10

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Fujifilm X T10 inc LensLange Zeit habe ich mich nicht mehr zu Wort gemeldet, was meine Liebe zur Fotografie angeht. Zugegeben, die Intensität, die ich diesbezüglich an den Tag lege, hat deutlich nachgelassen, seit ich das Schreiben von Geschichten und Romanen für mich entdeckt habe. Es soll jedoch nicht heißen, ich würde mich heute nicht mehr für die Fotografie interessieren.

Zu meinem 50. Geburtstag hatte ich mir eine damals hochaktuelle Kamera gekauft – die Panasonic Lumix FZ-50, die mir viel Freude gemacht hat und die auch heute noch einwandfrei funktioniert. Seit dreizehn Jahren nutze ich sie inzwischen und sie ist auch etwas in die Jahre gekommen. Ihr Aussehen hat durch intensiven Gebrauch gelitten und wiederholt ist sie mir im Laufe der Zeit aus den Händen geglitten, gegen Wände und Ecken gestoßen und einmal sogar aus mehr als einem Meter Höhe ungebremst auf einen Betonboden gefallen.
All das hat sie ohne Schaden überstanden. Über leichte Kratzer am Gehäuse sehe ich mal wohlwollend hinweg.
Dreizehn Jahre technische Entwicklung bleiben bei Fotokameras nicht ohne Folgen. Daher liebäugelte ich schon seit Längerem mit einer neuen Kamera. Doch wofür sollte ich mich entscheiden?

Die Kassiker von Canon, Nikon oder Olympus rufen zum Teil recht hohe Preise auf und mit einem neuen Gehäuse ist es ja nicht getan. Im Gegensatz zu meiner alten Bridge-Kamera mit einem fest verbauten Zoom-Objektiv von 35mm bis 420mm Brennweite kämen die Kosten für die benötigten Objektive noch hinzu.

Am Ende meiner Recherchen stand eine Kamera, die ich zu Anfang überhaupt nicht auf meinem Schirm hatte: die X-T10 von Fujifilm.
Diese Kamera, die im Gegensatz zu vielen hochpreisigen Kameras vollständig von einem Metallgehäuse umgeben ist, bietet wirklich alles, was für einen Hobbyfotografen interessant ist. Die Größe des Gehäuses ist relativ klein, sodass die Kamera auch von kleineren Frauenhänden gut bedient werden kann. Aber auch in eine größere Hand passt sie gut hinein und lässt sich sicher halten. Die X-T10 ist eine spiegellose Kamera, für die es zahlreiche Wechselobjektive gibt. Ich entschied mich für das im Kit enthaltene 18-55mm-Zoomobjektiv, sowie ein 50-200mm-Objektiv. Damit bin ich für alle Eventualitäten gerüstet.

Allerdings bedeutet es auch, dass man sich wieder daran gewöhnen muss, das Objektiv nach Bedarf zu wechseln, denn man hat erfahrungsgemäß immer ein bestimmtes Objektiv an der Kamera: das Falsche.
Die X-T10 folgt vom Ansatz her einer völlig anderen Philosophie als meine alte Kamera und erforderte eine gewisse Einarbeitung, bis ich in der Lage war, damit flüssig zu fotografieren. Aber die Mühe hat sich gelohnt, denn die Ergebnisse mit dem neuen Gerät sind deutlich besser als die Bilder der alten Kamera. Auch wenn die alte Lumix über ein Leica-Objektiv verfügt, werden die Bilder doch auf einem Sensor aufgenommen, der inzwischen nicht mehr zeitgemäß ist. Da ist die X-T10 einfach überlegen.

Als Hobbyfotograf lote ich natürlich nicht alle technischen Möglichkeiten der neuen Kamera aus, aber was ich ihr bisher abverlangt habe, hat mich komplett überzeugt. Inzwischen ist sie im Handel als Neuware nicht mehr erhältlich und wurde durch das Nachfolgemodell X-T20 ersetzt. Rein optisch ist es sicher kein Face-Lifting, denn man könnte die beiden Modelle miteinander verwechseln. Aber Fuji hat in das neue Modell noch weitere Technik gepackt, die sicher interessant ist.

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