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Kongruenz

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Kongruenz Cover 2aEin nagelneues Projekt, zu welchem mir die Idee erst kürzlich kam. Eigentlich arbeite ich noch immer an meinem Roman Cuprum, der grundsätzlich in die finale Phase beim Rohtext geht. Leider kommt es immer mal wieder vor, dass es im entscheidenden Moment hakt und man mit dem Schreiben einfach nicht weiterkommt.

Mir hilft es in solchen Fällen oft, mich einfach neuen Ufern zuzuwenden.
Genau passend kam mir die Idee zu Kongruenz.
Die Geschichte spielt - obwohl man sie als Science-Fiction betrachten muss - im Hier und Jetzt. Ein Mann ist auf dem Weg von seiner Arbeitsstätte nach Hause und sitzt in der S-Bahn. Es ist Rush-Hour und die Waggons der S-Bahn sind recht voll. Wie immer, schläft er während der Fahrt ein. Als jemand ihm beim Aussteigen anstößt, wird er wach und sieht eine junge Frau, die ihm gegenüber sitzt und sich über ihn amüsiert. Die beiden kommen ins Gespräch - wie man halt mal mit Mitfahrenden ins Gespräch kommt.
Eine kurze Irritation tritt ein, als das Deckenlicht im Waggon flackert und sie einen kurzen Ruck spüren. Niemand sonst scheint es bemerkt zu haben und so denken sie auch nicht weiter darüber nach.
Am Zielbahnhof trennen sich ihre Wege. Der Ich-Erzähler in der Geschichte geht heim zu seiner Frau und muss erfahren, dass sie ihn zwar kennt, ihn aber nicht hereinlässt. Sie eröffnet ihm, zu verschwinden. Sie wäre mit einem anderen Mann verheiratet und würde die Polizei holen. Auch die Nachbarin in der Wohnung darüber erkennt ihn nicht. Irritiert verlässt er das Haus und läuft ziellos durch die Stadt. Als er irgendwann wieder am Bahnhof angelangt ist, trifft er die Frau aus dem Zug zufällig wieder. Auch sie berichtet darüber, dass ihr Freund, den sie eigentlich besuchen wollte, sie nicht kennt. Sie will nur noch nach Hause zurück und ist völlig frustriert.
Er beschließt, sie nach Paderborn zu begleiten, wo sie wohnt. Dort wird die Sache noch skurriler, als es ihre Wohnung nicht mehr gibt. In den Räumen wohnt offenbar seit Längerem eine ausländische Familie. Der nächste Geldautomat zieht ihre EC-Karte wegen fehlender Gültigkeit ein.
Sie beschließen, irgendwo zu übernachten und am nächsten Tag zu versuchen, ihre Rätsel zu lösen.

Mehr will ich an dieser Stelle noch nicht verraten, zumal die Geschichte in meiner Vorstellung erst noch wächst.

Das erste Kapitel - allerdings im Rohtext ohne Überarbeitung - findet Ihr hier als Leseprobe.

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